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Pflege und Reinigungsanleitungen:
Pflege von Leder:
Gutes Leder ist ein Naturmaterial mit vergleichbaren Eigenschaften wie unsere eigene Haut. Vorbeugung durch regelmäßige Reinigung und insbesondere Pflege hilft deshalb dabei, Verfleckungen, Austrocknung und Sprödewerden sowie auch Ausbleichen zu vermeiden.

Staub ist einer der größten Feinde des Leders. Bitte entfernen Sie wöchentlich mit einem feuchten Tuch (bei starker Belastung zunächst absaugen) den Schmutz der Luft von dem Leder, damit sich dieser nicht in den Poren festsetzen kann.

Je naturbelassener ein Leder ist, desto empfindlicher reagiert die Haut auf Licht- und Hitzeeinwirkung. Halten Sie deshalb Abstand von Hitzequellen wie z.B. Heizkörpern und vermeiden Sie nach Möglichkeit direkte Sonneneinstrahlung.

Bitte beachten Sie, dass Jeanshosen aufgrund ihres speziellen Färbeverfahrens – insbesondere wenn sie feucht sind – schnell Farbpigmente in das Leder abgeben können. Vermeiden Sie deshalb dunkle Jeans auf hellen, insbesondere offenporigen Ledern und versuchen Sie nach Möglichkeit häufige Reibung mit Jeansstoffen zu reduzieren.

Wichtig: Niemals Haushaltesreiniger, Schuhpflegemittel, Terpentin, Fleckenwasser, Benzin, Bohnerwachs, Lösungsmittel oder ähnliches verwenden, diese Produkte sind für Möbelleder gänzlich ungeeignet! Kommt Schmutz auf das Leder, nie stark reiben, sondern zur Fleckenmitte hin den Schmutz abtragen und soweit erforderlich anschließend mit einem geeigneten Reiniger behandeln. Nach Möglichkeit dabei von Naht zu Naht, d.h. großflächig arbeiten.

Alle Pflegeprodukte zuerst an einer verdeckten Stelle ausprobieren!

Zur regelmäßigen Pflege des Leders - je nach Beanspruchung etwa einmal im Jahr - bieten wir Ihnen in unserem Haus empfohlene Produkte an. Je nach Ledertyp und –zustand eignen sich für die Pflege Schaum, Ledermilch oder weiße Seifenflocken. Bevor Sie das Leder pflegen, sollten Sie es von Zeit zu Zeit gründlich reinigen. Auch die entsprechenden Reinigungsprodukte finden Sie bei uns.

Fleckenbehandlung:
Fettflecken (Butter, Öl etc.) umgehend mit einem trockenen Lappen oder Küchenpapier vorsichtig abheben. Von weiteren Maßnahmen wird meistens abgeraten, da Versuche, den Fleck zu entfernen, den Schaden oft verschlimmern. Meistens werden fetthaltige Flecken auf Leder mit der Zeit von alleine verschwinden.

Andere Flecken zunächst versuchen, mit reinem, lauwarmem Wasser feucht auszureiben. Die ganze Lederfläche auf einmal abwischen. Hat dies nicht den gewünschten Effekt, mit Seifenwasser aus weißen Seifenflocken wiederholen.

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Pflege von Polsterstoffen:
Schenken Sie Ihren Bezugsstoffen ein bisschen Pflege und Aufmerksamkeit, damit alles so behaglich aussieht wie am ersten Tag. Saugen Sie die Polster regelmäßig ab, um Schmutzansammlungen zu vermeiden. Damit beseitigen Sie Staub und feinen Sand aus der Oberfläche, der sich sonst zwischen die Fasern setzen kann, dort wie ein Schleifpapier wirkt und die Fasern müde schmirgelt.

Bitte beachten Sie, dass Jeanshosen aufgrund ihres speziellen Färbeverfahrens – insbesondere wenn sie feucht sind – schnell Farbpigmente in den Bezugstoff abgeben können. Auch wirkt die charakteristische Webstruktur der Jeans auf andere Gewebe wie ein feines Reibeisen und beeinträchtigt somit die Haltbarkeit der Polsterfasern. Vermeiden Sie deshalb dunkle Jeans auf hellen Bezügen und versuchen Sie nach Möglichkeit häufige Reibung mit Jeansstoffen zu reduzieren.

Nach einiger Zeit kann eine Reinigung empfehlenswert sein. Verwenden Sie dabei nur Reinigungs-Shampoo bekannter Hersteller und befolgen Sie genau die Gebrauchsanweisung. Am besten, Sie testen die Wirkung zuvor an einer unsichtbaren Stelle oder überlassen die Reinigung einem professionellen Reinigungsunternehmen.

Fleckenbehandlung:
Eingetrocknete Flecken sind hartnäckig, deshalb: Flecken möglichst sofort nach dem Entstehen entfernen , Flecken immer von außen nach innen behandeln.

Bei frischen Flecken zuerst die noch lose auf dem Bezug liegenden Schmutzteile vorsichtig entfernen. Eingedickte oder feste Substanzen erst mit dem Löffel oder Messerrücken abnehmen. Eingetrocknete Flecken mit einer weichen Bürste ausbürsten.

Flüssigkeiten nicht abwischen, sondern ablaufen lassen und mit einem saugfähigen weißen Tuch oder unbedrucktem Haushaltspapier tupfend aufsaugen. Wichtig ist hierbei, mit möglichst wenig Druck auf das Gewebe zu arbeiten. Erst wenn das Haushaltstuch keine Flüssigkeit mehr aufsaugt, den Restfleck mit etwas verdünntem Wollwaschmittel abreiben.

Vor dem Anwenden von Reinigungsmitteln immer zuerst an verdeckter Stelle auf Materialbeständigkeit und Farbechtheit prüfen. Um Aufhellungen/Glanzstellen zu vermeiden, den Stoff mit einem Schwamm abtupfen, nicht reiben. Feuchte Stellen sofort nachtrocknen.

Folgende Reinigungsmittel sollten Sie unbedingt vermeiden:
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Pflege von Teppichen und Teppichböden:
Saugen Sie Ihren Teppich und Teppichboden vom ersten Tag an ein- bis zweimal in der Woche mit einem leistungsfähigen Staubsauger. Damit beseitigen Sie losen Schmutz und Sand, der sich sonst zwischen die Fasern setzen kann, dort wie ein Schleifpapier wirkt und die Fasern müde schmirgelt. Benutzen Sie zum Absaugen eine glatte Staubsaugerdüse. Für Teppiche und Teppichböden mit Grob- oder Rippenstruktur, wie z.B. Sisal ist darüber hinaus ein Bürst-Staubsauger zu empfehlen.

Teppiche aus Wolle sind aufgrund der vielen guten Eigenschaften der Wolle leicht zu pflegen. Das bei einem neuen Wollteppich noch auftretende „Flusen“ ist produktionstechnisch bedingt. Es handelt sich lediglich um lose Faserenden, die sich anfangs lösen. Das „Flusen“ hört mit der Benutzung und nach mehrmaligem Saugen von alleine auf.

Stellen Sie Zimmerpflanzen, auch mit Übertopf und Unterteller, nie direkt auf den Teppich. Kondensfeuchtigkeit führt zu irreparablen Schäden am Teppich und zu Fleckenbildung.

Naturfaserteppiche benötigen eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von mindestens 45%. Bei nicht ausreichender Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr des vorzeitigen Verschleißes der Naturfaser durch Austrocknung.

Fleckenbehandlung:
Eingetrocknete Flecken sind hartnäckig, deshalb: Flecken möglichst sofort nach dem Entstehen entfernen , Flecken immer von außen nach innen behandeln.

Bei frischen Flecken zuerst die noch lose auf dem Teppich liegenden Schmutzteile vorsichtig entfernen. Eingedickte oder feste Substanzen erst mit dem Löffel oder Messerrücken abnehmen. Flüssigkeiten mit saugfähigem weißem Tuch oder unbedrucktem Haushaltspapier aufsaugen, dabei aber den Fleck nicht verreiben.

Vor dem Anwenden von Reinigungsmitteln immer zuerst an verdeckter Stelle auf Materialbeständigkeit und Farbechtheit prüfen. Um Aufhellungen/Glanzstellen zu vermeiden, den Teppich mit einem Schwamm abtupfen, nicht reiben. Feuchte Stellen sofort nachtrocknen.

Folgende Reinigungsmittel sollten Sie unbedingt vermeiden:
Zur Sofortbehandlung im Notfall können Sie als bewährtes Hausmittel auch schnell eine handwarme Waschlauge bereiten und den Teppich hiermit abtupfen. Als Fachleute für die zuverlässige Reinigung Ihres Teppichs, falls gewünscht auch incl. Abholung, können wir Ihnen Fachfirmen empfehlen – sprechen Sie uns bitte an.

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Pflege von Schurwollteppichen:
Schurwolle nimmt Schmutz nur widerwillig und wenn schon, dann nur oberflächlich an. Daher genügt die glatte Düse eines Staubsaugers (bitte nicht klopfsaugen), um Schurwollteppiche sauber zu halten.

Da Schurwolle von Natur aus wasserabweisend ist, perlt Nässe ab und kann nur schwer eindrigen. Flüssigkeiten, die auf den Teppichboden verschüttet werden, dringen daher nicht sofort in die Faser ein. Ein schnelles Aufnehmen der Flüssigkeit mit einem saugfähigen Tuch oder Haushaltspapier (nicht verreiben) verhindert Fleckenbildung.

Schurwolle ist elastisch und dehnbar, sie will nach jeder Belastung in ihre ursprüngliche Form zurückkehren. Wenn Sie Druckstellen z.B. von Sesselbeinen schnell beseitigen wollen. empfehlen wir Ihnen, ein feuchtes (nicht zu naß!) Frottiertuch auf die Druckstelle zu legen. Dann können Sie ein Bügeleisen für ca. 30 Sek. ohne Druck auf das feuchte Tuch stellen. Der Dampf wirkt auf die Druckstelle ein und beschleunigt das Wiederaufrichtungsvermögen der Wollfaser.

Anfänglich verlieren die Teppiche Wollflaum. Das ist eine produktionstechnisch unvermeidbare Erscheinung. Es handelt sich dabei um lockere Faserenden, die bei der Teppichschur nicht restlos aus dem Flor entfernt werden konnten. Das "Flusen" hört nach mehrmaligem Saugen von ganz allein auf.

Schurwollteppiche sollten niemals chemisch gereinigt werden, dann dabei könnte sich die ursprüngliche Oberflächenstruktur verändern. Geben Sie den Teppich besser in einen Fachbetrieb zur Reinigung.

Auch hier gilt die alte Grundregel: je schneller ein Fleck behandelt wird, desto besser läßt er sich entfernen.

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Pflege von Gardinen:
Bitte beachten Sie unbedingt den für Ihren Vorhangstoff individuell zutreffenden Pflegehinweis, den Sie an Ihrer Gardine finden!

Gardinen brauchen beim Waschen viel Platz und vor allem viel und nicht zu heißes Wasser (max. 30°)!

Nehmen Sie die Gardinen möglichst erst kurz vor dem Waschen ab und entfernen Sie sämtliche Faltenstecker oder Stecknadeln. Bei strukturierten Stoffen sollten Sie unbedingt auch die Röllchen bzw. Haken entfernen. Um diesen zusätzlichen Arbeitsaufwand zu vermeiden, können Faltenlegehaken aus Kunststoff mit folgendem Trick im Faltenband verbleiben: stülpen Sie über diesen Teil der Gardine einen Wäschesack, so dass der Stoff durch diese Haken nicht verletzt werden kann.

Wählen Sie bei Ihrer Waschmaschine das Gardinenprogramm. Die Trommelfüllung sollte maximal. ¼ des angegebenen Fassungsvermögens betragen. Auf keinen Fall sollten Sie Ihre Gardinen wringen, schleudern oder in feuchtem Zustand liegen lassen. Am sinnvollsten ist es, die Gardine nach der Wäsche noch kurz abtropfen zu lassen und diese dann noch feucht wieder ans Fenster zu hängen. Verwenden Sie in jedem Fall nur rostfreie Stecknadeln.

Der Einsatz aggressiver Waschmittel führt zur Schwächung der Textilfasern und daher zur schnelleren Wiederanschmutzung der Gardine.

Als Fachleute für die zuverlässige Reinigung Ihrer Gardinen, falls gewünscht auch incl. Abholung, können wir Ihnen gerne Firmen empfehlen – bitte sprechen Sie uns an.

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Pflege von Granit:
Granit gehört zu den Hartgesteinen aus den Tiefenschichten der Erdrinde und ist daher weitestgehend kratzfest gegenüber allen im Haushalt gebräuchlichen Gerätschaften und resistent gegen alle üblichen Säuren und Laugen (ganz im Gegensatz z.B. zu Marmor und Travertin als Weichgesteinen!).

Natursteine nehmen durch ihr kristallines Gefüge Flüssigkeiten auf und geben sie durch Verdunstung wieder an die Luft ab. Dieses Verhalten ist bei frischen Granitoberflächen noch ausgeprägter, mit der Zeit kristallisiert der Granit mit dem Sauerstoff der Luft jedoch aus und wird dadurch resistenter. Wasser in helleren Graniten verursacht somit vorübergehend einen dunkleren Fleck. Die Tischplatten sind aus diesem Grund mit speziellen Wachsen vorbehandelt, die diese Eigenschaft verzögern und somit eine sehr unkomplizierte Pflege ermöglichen. In Abhängigkeit vom Bedarf und der Nutzung kann diese Prophylaxe mit einer speziellen Steinpflege nach einiger Zeit aufgefrischt werden.

Für die tägliche Pflege reinigen Sie den Granit einfach mit einem feuchten Tuch, gerne auch mit dem normalen Spüllappen und trocknen ihn danach wieder ab.

Sollten doch einmal hartnäckige Flecken entstanden sein, z.B. durch farbige Flüssigkeiten (Säfte, Rotwein, Tee, Kaffee), so hilft meist kräftiges Nachwässern mit einem nassen Schwamm über Nacht. Dadurch werden die Farbpartikel in die tieferen Steinschichten gespült und die Platte erhält wieder ihr vorheriges Aussehen.

Verunreinigungen mit Fett können zunächst mit einem Spüllappen reduziert werden und verteilen sich dann in der Regel von alleine gleichmäßig im Stein, so dass sie mit der Zeit verschwinden. Bei intensiven Fettflecken ist der Einsatz eines speziellen Fettreinigers zu prüfen.

Zur Vermeidung von Kalkrändern z.B. durch Flaschen oder Vasen, die auf der polierten Oberfläche im Gegenlicht auffallen, wird die Verwendung von Untersetzern empfohlen.

Beim Anheben und Transport eines Steintisches sollten Sie das Gewicht nicht an den überstehenden Plattenrändern tragen. Eine Beschädigung der Platte ist hier denkbar. Fassen Sie den Tisch besser an den konstruktiven Elementen an.

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Lackierte Oberflächen:
Vermeiden Sie Kratzer in der Lackoberfläche, indem Sie raue Gegenstände – insbesondere Tonwaren, Blumentöpfe, Kerzenleuchter etc. – mit Klebefilzen schützen, die Sie in verschiedensten Farben und Dicken in jedem Haushaltswarengeschäft erhalten.

Schützen Sie den Lack vor intensiver Hitze, indem Sie z.B. unter Töpfen, Kannen und Tassen etc. wärmeisolierende Untersetzer verwenden.

Für die allgemeine Pflege gilt:
Reinigung mit einem feuchten Tuch, falls erforderlich auch einem Schuss Spülmittel oder Spiritus im Wasser.

Verwenden Sie ein weiches, sauberes Tuch und geben Sie Acht mit Ringen, Uhren und Schmuck, um die Lackoberfläche nicht unbeabsichtigt zu zerkratzen.

Immer großflächig reinigen um punktuelle Scheuerstellen zu vermeiden.

Immer mit einem trockenen Tuch nachreiben, da die Feuchtigkeit den Lack sonst unterwandert, zu feinen Rissen im Lack führt und diesen mit der Zeit abheben kann.

Fettflecken mit Seifenwassermischung entfernen.

Striemen auf hellen Lacken oder krustige Verschmutzungen (z.B. Fliegenkot) lassen sich oftmals mit einem einfachen Radiergummi (weiß und sauber!) leicht entfernen.

Zur Auffrischung und Regeneration der Lackoberfläche nach einigen Jahren oder extremer Beanspruchung finden Sie bei uns verschiedene Pflegeprodukte.

Spezielle Reinigungs- und Pflegemittel immer zunächst an einer verdeckten Stelle auf Verträglichkeit mit der Lackoberfläche testen.

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Pflege von geölten und gewachsten Masivholzoberflächen:
Massivholztische werden aus einem einzigen Stamm in sorgfältiger Handarbeit angefertigt. Das heißt: In genau dieser Art, mit dieser Optik und dieser Lebendigkeit gibt es keinen zweiten Tisch. Freuen Sie sich über so viel Exklusivität und die Qualität eines echten Naturproduktes und bedenken Sie: Alles, was Sie möglicherweise an Farbdifferenzen oder unterschiedlichen Maserungen entdecken, ist reine Natur und wuchsbedingt. Speziell in den ersten Wochen wird sich die Holzoberfläche auch noch im Licht verändern, bevor sie dann das gewohnte und dauerhafte Farbbild einnimmt.

Das optimale Raumklima für Menschen ist nicht zu trocken und vor allem nicht überheizt. Und genau dieses Klima ist auch das Beste für Ihren Tisch. Ideal ist eine Luftfeuchte zwischen 50-60%. Wir empfehlen Ihnen, den Tisch nicht direkt an die Heizung zu stellen, Fußbodenheizung unter dem Tisch zu vermeiden und den Tisch vor extremer Sonneneinstrahlung zu schützen. So sorgen Sie selber dafür, übermäßiges Arbeiten des Holzes und Spannungsrisse zu verhindern und den natürlichen Fleckenschutz der Oberfläche zu erhalten.

Ein Massivholztisch ist ein Gebrauchsmöbel für das gilt: je besser Sie ihn behandeln, umso länger wird er Sie begleiten. Ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack können Sie der Oberfläche durch intensivere Pflege ein neuwertiges Aussehen erhalten oder durch intensive Nutzung eine stimmungsvolle Patina geben. Für die tägliche Reinigung genügt es, die Tischplatte feucht abzuwischen.

Flecken von Tee, Kaffee, Wein, Wasser, Schokolade etc. sofort mit einem feuchten Lappen abwischen, noch bevor sich die Farbpigmente in den Poren der Holzoberfläche festsetzen können. Haben Flecken oder Kratzer die Oberfläche angegriffen, den Schaden gemäß folgender Nachbehandlungsanleitung beheben. Die behandelte Stelle wird vorübergehend als (hellerer) Fleck sichtbar sein. Will man dies vermeiden, ganze Fläche gleichmäßig behandeln.

Bei täglichem Gebrauch und normaler Luftfeuchte bzw. Sonneneinstrahlung wird empfohlen, die Tischplatte einmal jährlich nachzubehandeln.

Nachbehandlungsanleitung -
zum Entfernen von Flecken und Kratzern und um die Imprägnierung zu erneuern:
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Pflege von Teakholz:
Teakholz hat einen hohen natürlichen Ölgehalt. Er imprägniert das Holz und schützt es so vor Holzfäule.

Neue Teakmöbel können eine unregelmäßige Färbung zeigen. Wenn die Möbel aber einige Zeit an einem hellen Ort gestanden haben, gleichen sich die Unterschiede aus, und das Holz nimmt eine gleichmäßige rotbraune Farbe an.

Teakmöbel vertragen eine ganzjährige Aufstellung im Freien. Lassen Sie Ihre Teakmöbel also bei jedem Wetter stehen.

Ohne Behandlung der Oberfläche wird die äußere Schicht des Holzes gebleicht und auswaschen.

Alternativ können Sie die neuen Teakmöbel auch mit Öl behandeln. Eine solche Behandlung muß nach Bedarf und Witterung wiederholt werden. Hinsichtlich der Haltbarkeit ist dieser Oberflächenschutz generell nicht nötig.

Bei Tischplatten bietet sich jedoch aus optischen Gründen eine Behandlung vor Gebrauch an. Speisereste (insbesondere Fette und stark farbhaltige Flüssigkeiten) können dann nicht so stark in das Holz eindringen, sollten aber dennoch rasch entfernt werden.

Im Winter können die Möbel unter offenem Himmel gut überstehen. Wir empfehlen aber, die Möbel in einem nichtbeheizten Raum aufzubewahren, z.B. in einer Garage oder im Keller.

Es ist generell nicht empfehlenswert, die gleichen Möbel im Innen- und Außenbereich einzusetzen. Im Winter haben unsere beheizten Wohnungen eine niedrige Luftfeuchtigkeit. Dadurch wird die Feuchtigkeit der Oberfläche des Holzes entzogen, oft mit der Folge, daß der härtere Holzkern nicht nachgibt und somit Risse entstehen können.

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Pflege von Nyatoh-Holz:
Nyatoh ist eine rötliche, mahagoni-ähnliche Holzart mit einer dichten Porenstruktur.

Werden Nyatoh-Möbel im Freien aufgestellt, bekommen sie mit der Zeit eine gräuliche Oberfläche und ihre Haltbarkeit reduziert sich.

Im Unterschied zu Teak enthält Nyatoh kein natürliches Öl und daher empfiehlt es sich, die Möbel regelmäßig und nach Bedarf zu ölen. Damit wird eine lange Haltbarkeit gewährleistet.

Je nach Witterung und Standort der Möbel - ob sie viel Regen und Sonne ausgesetzt sind - kann es erforderlich sein, sie im Laufe eines Sommers 3 bis 4 mal zu ölen, um die attraktive, einheitliche Oberfläche zu erhalten.

Vor dem Ölen sollten die Möbel gründlich mit einem entsprechenden Holzreiniger gereinigt werden. Beim Ölen müssen die Möbel völlig trocken sein und man sollte direkte Sonne und sehr hohe Temperaturen dabei meiden.

Im Winter sollten Nyatoh-Möbel nicht im Freien stehen. Es empfiehlt sich, die Möbel in ungeheizten Räumen, z.B. in einer Garage oder einem Kellerraum, aufzubewahren.

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Pflege von Korbmöbeln:
Damit Ihre Korbmöbel nicht spröde und brüchig werden, sollten Sie auf eine gleichmäßige und nicht zu niedrige Luftfeuchtigkeit achten.

Korbmöbel, die bei Wind und Wetter draußen stehen, bekommen leicht einen Grauschleier. Dagegen hilft eine Lösung aus Zitronensaft und Wasser, die Sie mit einem Schwamm auftragen.

Bein Verunreinigungen können Sie das Möbelstück mit einer Nylonbürste und lauwarmer Seifenlauge abschrubben. Anschließend mit klarem Wasser nachbürsten und trocknen lassen.

Kleine Lackschäden werden mit feinem Sandpapier abgeschmirgelt. Eine neue Lackschicht ist der beste Schutz vor Verwitterung.

Ein altes Hausrezept zur Pflege: 1 Liter Wasser mit 1 EL Terpentin und 3 EL Leinöl (aus dem Farbengeschäft) mischen. Lösung mit dem Pinsel auftragen und trocknen lassen. Anschließend mit einem weichen Tuch nachpolieren. dadurch bekommt der Stuhl eine neue Schutzhaut für drinnen und draußen.

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Pflege von Messing-/Nickeloberflächen:
Oft sind diese Oberflächen nicht durch einen transparenten Schutzlack versiegelt, da dieser beschädigungsempfindlich ist und reissen kann.

Bei massiven Teilen schadet eine regelmäßige Pflege, auch durch kräftiges Reiben, nicht. Der Glanz bleibt so erhalten und kleine Kratzer können auspoliert werden.

Alternativ oder bei beschichteten Oberflächen können Sie eine ansprechende Patina entwickeln lassen. Diese ist ein Kennzeichen für die Natürlichkeit des Materials.

In jedem Fall sollten Sie die Flächen nicht naß wischen, da hierdurch Flecken entstehen. Besser geeignet ist ab und zu eine Möbelpolitur für eine gleichmäßige Oberfläche.

Spritzer von Alkohol oder Lebensmitteln sofort entfernen, weil sie Säuren enthalten und Flecken verursachen. Reinigen Sie mit Seifenwasser, das alkalisch ist und so die Säure neutralisiert.

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