Geboren 1969 in Duisburg - Ausbildung zur Schauwerbegestalterin Freischaffende Künstlerin seit 1998
Ausstellungs- und Messebeteiligungen in Frankfurt (D), Birmingham (GB), Brüssel (B), Bologna (I), New York (USA), Atlanta (USA). Kunstdrucke, Grafiken, Karten, Papiere und Wandfliesen werden weltweit vertrieben durch Platin Art, Rosenhof, Villeroy & Boch, MAP + Acte III (NL), Paper Products (D).
STORY: Ein Gang durch das Atelier von Anna Flores ist ein Rausch der Farben und Formen. Bilder, die mit unmittelbar verständlichen Symbolen unverdorben und fröhlich spielen. Sie sprechen zum Betrachter auf einer emotionalen Ebene: keine bedeutungsschwangere Theorie versperrt den direkten Zugang zu einer Kunst, die sich über intensive Farben, verspielte Schriftfragmente und populäre Ikonen der Moderne vermittelt.
Ein wichtiges Thema ist dabei Romantik, wie sie in der modernen Gesellschaft häufig verstanden wird, als Aufbruch in die Welt des Gefühls und Abkehr von nüchterner Sachlichkeit. Audrey Hepburn ist wie keine andere mit ihren Filmen zu einem Sinnbild der romantischen Empfindung geworden. Sie steht für traumhafte Liebesgeschichten mit märchenhaften Zügen, und sie verkörpert damit die Sehnsüchte vieler Liebender. In einer neuen Serie von Anna Flores findet sich die Schauspielerin vielfach portraitiert. Wir kennen dieses Gesicht, wahrscheinlich aber auch die bewegenden Filmmomente, die den Bildern zugrunde liegen. Im gemalten Bild werden Gesicht und Szenario zur bleibenden Ikone der Romantik verschmolzen. Die Ausschnitthaftigkeit und die Technik des Siebdrucks, die hier die Pop Art zitiert, befreien diese Ikone aber vom Pathos, der 50 Jahre alten Filmen doch manchmal anhaftet. Noch deutlicher wird das Thema Romantik bei Anna Flores durch die Rose formuliert, bei ihr ein häufiges und bevorzugtes Motiv. Die Symbolkraft der Rose in Kombination mit nostalgischen Schriftelementen ruft bei allen Liebenden Erinnerungen an Momente hervor, in denen man vielleicht selbst Rosen verschenkt oder Liebesbriefe (noch handschriftlich) geschrieben hat. Und gleich wie der Liebende sich in seinem Werben häufig am Rande des Kitsches bewegt, geht auch Anna Flores ganz selbstbewusst mit Elementen des Kitsches um: "Niemand würde doch eine echte Rose als kitschig bezeichnen, und so kann es auch ihre Abbildung nicht sein!" Der Pragmatismus, der aus dieser Bemerkung spricht, kann auch auf die Rosenbilder selbst bezogen werden, denn wenn die wirklichen Rosen längst verwelkt sind, erstrahlen die von Anna Flores immer noch in frischester Farbigkeit, dauerhaft... Die Popularität der Bilder von Anna Flores lässt sich nicht allein aus der Ausdrucksstärke ihrer Motive erklären. Ein wichtiges Element kommt noch hinzu: Die Bilder sind auch vorzüglich gemacht. Durch ein untrügliches Talent für Form- und Farbgebung und durch einen meisterlichen Umgang mit den graphischen und malerischen Techniken entstehen zauberhafte Kompositionen, die in sich ganz schlüssig und harmonisch erscheinen.
Ralf Bohnenkamp (www.atelier-bohnenkamp.de)
Geboren 1966 in Essen - Ausbildung zum Theatermaler Seit 1992 als freischaffender Maler und Grafiker tätig
Ausstellungs- und Messebeteiligungen in Bologna (I), Birmingham (GB), Brüssel (B), Dortmund, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, New York (USA), Utrecht (NL). Kunstdrucke und Grafiken von Ralf Bohnenkamp werden durch die Kunstverlage PGM , MAP und ACTE III weltweit vertrieben.
farbkörper: Bohnenkamps Malerei bereichert den wissenschaftlich-kühlen Kosmos des Minimal Painting um ein sinnlich-emotionales Element. Denn obwohl die Bilder in ihrer einfachen Formensprache und ihrer reduzierten Farbigkeit von den physikalischen Gesetzmäßigkeiten sprechen, die unserer realen Welt zugrunde liegen, verwandeln sie sich durch Farbschichtung und körperhafte Materialität, durch sichtbare Spachtelführung: Das vormals Klare wird undeutlich, das Gerade wird unregelmäßig, das Sichere wird prekär - hier beginnt die Kontemplation. Dem geneigten Betrachter offenbaren die Bilder eine stille Farbenpoesie, die allein rational nicht vollständig erfasst werden kann. Als „Andachtsbilder“ im besten Sinne stehen sie damit in einer Tradition, die von den Klassikern der abstrakten Moderne auf den Weg gebracht wurde. Bohnenkamp fügt dieser Tradition seine eigene Deutung hinzu: Mit eigenen Farbkontrasten und mit einem präzisen Sinn für die Komposition.